"Dieses Buch hat mir den Atem verschlagen" - Dailywall
Los, lesen! Sommerfrische Teil 2

„Dieses Buch hat mir den Atem verschlagen“

Unsterblichkeit & der Sinn des Lebens

Wir sind der festen Überzeugung, dass der Sommer noch nicht vorüber ist! Wolken? Nie gesehen! Regen? Nie gespürt! Der ein oder andere mag uns jetzt Realitätsverlust unterstellen. Wir nehmen uns dagegen lieber ein gutes Buch, blicken nicht allzu oft aus dem Fenster und denken uns: ‚Geil, Eskapismus!‘

In unserem zweiten Teil der Sommer-Edition von „Los, lesen!“ wird es existenzialistisch. Wer ist der Mensch? Und was bedeuten schon Sehnsüchte oder gar Hoffnungen? 1964 veröffentlichte die französische Philosophin und Feministin Simone de Beauvoir ihren Roman „Alle Menschen sind sterblich“ und versucht dabei nichts weniger als die Frage nach dem Sinn des Lebens zu beantworten.

Für Schauspielerin Ulrike Frank war das Buch, als sie es mit 17 Jahren das erste Mal las, eine Offenbarung: „Das Buch hat mir echt den Atem verschlagen. Es war ein richtiges Abenteuer!“

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Simone de Beauvoir: Alle Menschen sind sterblich

„Mit Fosca, dem ungewöhnlichen Helden des Romans, dem auf geheimnisvolle Weise Unsterblichkeit verliehen ist, erleben wir sechs Jahrhunderte europäischer Geschichte in blutvollen Gestalten und abenteuerlichen Ereignissen. Foscas wechselvolle Schicksale lassen in ihm die tragische Erkenntnis reifen, daß die Sehnsüchte der Menschen ewig unerfüllbar und ihre Hoffnungen immer vergeblich sind.“ (Rowohlt Verlag, Reinbek)

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