Lea Marlen Woitack gegen den Krebs | DAILYWALL
EXKLUSIV

Lea Marlen Woitack gegen den Krebs | DAILYWALL

Für Lea Marlen Woitack ist es ihr Herzensprojekt. Seit Juli 2016 ist sie die Botschafterin der Stiftung „Junge Erwachsene mit Krebs“. Wir haben mit ihr über die Arbeit der Stiftung und ihre Rolle als Botschafterin gesprochen.

Als offizielle Botschafterin der Deutschen Stiftung „Junge Erwachsene mit Krebs“ versucht Lea Marlen Woitack seit Juni 2016 in den Köpfen der Menschen zu verdeutlichen, dass Krebs keine Frage des Alters ist. „Wir versuchen, in der Öffentlichkeit ein wenig Aufmerksamkeit für dieses Thema zu bekommen“, erzählt die Schauspielerin im Interview. Auf die Idee, eine Pressekonferenz zu diesem Thema zu geben, reagierte sie jedoch erstmal ratlos. „Ich wurde gefragt, ob ich mir das vorstellen kann und ich konnte mir ehrlich gesagt gar nichts darunter vorstellen. Warum brauch man so etwas und welche Fragen werden gestellt? Ich habe mich mit dem Vorstand getroffen und mir wurde klar, dass dort Fragen aufkommen, an die man zunächst gar nicht denkt.“

Krebs und seine Folgen

Lea Marlen Woitack bei der Pressekonferenz der Deutschen Stiftung Junge Erwachsene mit Krebs
Lea Marlen Woitack auf der Pressekonferenz der Deutschen Stiftung „Junge Erwachsene mit Krebs“

Überlebenschancen und gesundheitliche Folgen sind normalerweise unter den ersten Fragen, die einem durch den Kopf gehen, wenn man mit der Diagnose Krebs konfrontiert wird. Doch wenn man sich tiefer mit dem Thema beschäftigt, wird schnell deutlich, dass dies erst der Anfang ist. „Kann man Kinder nach einer Krebstherapie bekommen oder wie hält man sich finanziell über Wasser? Das wusste ich alles nicht, doch ich wollte es wissen und ich will, dass es mehr Leute wissen“, erzählt Lea über ihre Arbeit als Botschafterin. Viel bedeutsamer ist ihr bei ihrer Tätigkeit jedoch, dass die Betroffenen keine Ausgrenzung mehr erfahren. Schließlich sei die Krankheit immer noch ein Stigma: „Mir ist es wichtig zu zeigen, dass ein vermeintliches Makel, wenn jemand denkt ‚der ist krank‘, gar kein Makel ist, dass es mitten in unserer Gesellschaft ist und wir alle mithelfen müssen, dieses Stigma aufzulösen.“

Lea Marlen Woitack im Interview
Lea Marlen Woitack präsentiert den Flyer der Stiftung.

Um Betroffenen den Umgang mit der Krankheit zu erleichtern, hat die Stiftung einen Flyer veröffentlicht, der Patienten in den ersten Stunden nach der Diagnose helfen soll. Eine eigene Website gibt der Stiftung ein Gesicht – mehrere Gesichter, um genau zu sein: „Dort erzählen junge Erwachsene, die selbst betroffen sind oder waren, was man in diesem Fall beachten muss. Das ist auch das besondere an diesem Projekt. Wer also selbst betroffen ist, kann auch selbst mit gestalten. Wir freuen uns über jeden Unterstützer.“

https://www.junge-erwachsene-mit-krebs.de

 

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