Sommerlektüre: Abtauchen und genießen mit Ulrike Frank - Dailywall
LOS LESEN! MIT ULRIKE FRANK

Sommerlektüre: Abtauchen und genießen mit Ulrike Frank

Sommerlektüre Tipps zum Abtauchen und Relaxen

Ulrike Frank findet ihren Auslgeich, neben einem stressigen Drehtag am Set von „Gute Zeiten, schlechte Zeiten“, in guten Büchern.

In diesem Video stellt Ulrike ihre Sommerlektüre für den Urlaub, einen verregten Sommertag oder die Auszeit mit Kind am See vor. Die drei empfohlenen Bücher entführen den Leser in die Berliner 1930er Jahre, von den gesellschaftlichen Gegebenheiten bis zum Geschehen in den berühmten Filmstudios, und in die kleine Welt eines 10-jährigen Jungen im abenteuereichen Ferienlager.

„Von allen Welten, die der Mensch erschaffen hat, ist die der Bücher die Gewaltigste.“ – Heinrich Heine

Neben der digitalen Welt mit Smartphones, Sozialen-Netzwerken und Schnelllebigkeit, kann ein gutes Buch die Zeit still stehen lassen und große Geschichten erzählen. Gedruckte Wörter und der Duft eines Buches sind in der heutigen Zeit in Vergessenheit geraten. Zusammen mit Urlike Frank und ihrer persönlichen Sommerlektüre, regen wir dazu an mal wieder in die Welt der Bücher abzutauchen und den Blick auf das Geschriebene zu lenken.

Wer eine Zusammenfassung der drei Bücher lesen möchte, für den haben wir weiter unten nochmal alles aufgeführt.

Und jetzt – LOS LESEN! 

Sommerlektüre der stumme Tod

In dem ersten von drei Teilen der Sommerfrische-Reihe ist etwas für Groß und Klein dabei.

 

Volker Kutcher „Der nasse Fisch“

„Der beste deutsche Hardboiler des Jahres.« Mit diesem Roman beginnt eine sensationelle Serie, mit der Volker Kutscher den Kriminalkommissar Gereon Rath durch das Berlin der 20er- und frühen 30er-Jahre und mitten in die politischen und gesellschaftlichen Umbrüche der Zeit schickt. Volker Kutscher lässt das Berlin des Jahres 1929 lebendig werden. Sein Held Gereon Rath erlebt eine Stadt im Rausch. Kokain, illegale Nachtclubs, politische Straßenschlachten – ein Tanz auf dem Vulkan. Der junge, ehrgeizige Kommissar, neu in der Stadt und abgestellt beim Sittendezernat, schaltet sich ungefragt in Ermittlungen der Mordkommission ein – und ahnt nicht, dass er in ein Wespennest gestoßen hat.“ (Google Books)

 

Volker Kutscher „Der stumme Tod“

„Tod vor laufender Kamera – Kommissar Rath ermittelt hinter den Kulissen der Filmmetropole Berlin März 1930: Der Tod einer Schauspielerin führt Gereon Rath in die Studios der Filmmetropole Berlin. Der junge Kommissar lernt die Schattenseiten des Glamours kennen und erlebt eine Branche im Umbruch. Der Tonfilm erobert die Leinwände, und dabei bleiben viele auf der Strecke: Produzenten, Kinobesitzer – und Stummfilmstars. Die gefeierte Schauspielerin Betty Winter wird bei Dreharbeiten zu einem Tonfilm von einem Scheinwerfer erschlagen, und zunächst sieht alles nach einem Unfall aus. Bis Gereon Rath, der Kölner Kommissar in der Berliner Mordinspektion, Indizien entdeckt, die auf Mord hindeuten. Während die Kollegen den flüchtigen Beleuchter verdächtigen, ermittelt Rath auf eigene Faust in eine andere Richtung – und steht schnell alleine da. Eine zweite Schauspielerin wird tot aufgefunden und gibt der Polizei Rätsel auf. Die Todesursache ist unklar, aber es handelt sich um ein Gewaltverbrechen: Der Leiche fehlen die Stimmbänder. Die Ermittlungen führen Rath zwischen die Fronten rivalisierender Filmproduzenten, ins Berliner Chinesenviertel, in die Unterwelt – und hart an die Grenzen der Legalität. Während es bei der Beerdigung von Horst Wessel zu einer Straßenschlacht zwischen Nazis und Kommunisten kommt, muss Rath seinem Vorgesetzten Böhm aus dem Weg gehen, der ihn von dem Fall abziehen will. Als sein Vater ihn bittet, dem Kölner Oberbürgermeister Konrad Adenauer in einem Erpressungsfall zu helfen, und seine Exfreundin Charly eine erneute Annäherung wagt, droht Rath alles über den Kopf zu wachsen. Volker Kutscher gelingt es, nahtlos an seinen Bestseller Der nasse Fisch anzuknüpfen und das Berlin der 30er Jahre in einem vielschichtigen und spannenden Kriminalfall lebendig werden zu lassen. Er zieht seine Leser mitten hinein in eine Zeit, die unserer Gegenwart viel näher ist, als man vermutet.“ (Google Books)

 

René Goscinny & Jean-Jacques Sempé „Der kleine Nick und die Ferien“

„Nick fährt ins Schullager, ist begeistert und hingerissen: Die 17 kleinen Geschichten erzählen von Nicks Teilnahme im Ferienlager. Sie sind geschrieben, als ob Nick selbst erzählte, oft mit syntaktischen Eigenarten eines etwa 10-Jährigen. Auf diese trollige Art berichtet Nick über den Entscheid der Eltern, ihn ins Lager zu schicken, über den Abschied am Bahnhof und die ersten Komplikationen im Zug und über die Lagererlebnisse. Einige sind wasserscheu, andere haben Heimweh, Bett machen ist plötzlich dufte, und ebenso Klo putzen. Das Büchlein ist ein begeistertes Lob auf das Lagerleben. Und dieses wiederum ist gekennzeichnet durch den ständigen Widerstreit zwischen Chaos und Disziplin, zwischen Einzelperson und Allgemeinheit. Die cartoonartigen Zeichnungen Sempés stellen diese krabbelige Atmosphäre kongenial und wie immer überaus possierlich dar.“ (Google Books)

Sommerlektüre der kleine Nick und die Ferien

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